Biografische Daten
Im Ausweis steht:

Portrait von Niko
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Nikolaus Hubert Maria von der Assen
Kurzform: Niko
* 16. Juli 1955
Sternzeichen: Krebs, Aszendent Waage, verheiratet, 3 Kinder, 3 Enkel
 
Lebenslauf:
• 1974 Abitur
• Berufswunsch: Designer oder Maler (scheitert am klaren väterlichen Veto)
• Studium »Biomedizinische Technik«, Abschluss Dipl.-Ing. Medizintechnik
• Nach langjähriger, erfolgreicher Selbständigkeit Verkauf des Unternehmens 1998
• Realisierung eines langgehegten Wunsches:
   Studium an der Freien Kunstakademie Rhein-Ruhr in Essen 1999 – 2002
• 2003 Eintritt in die boesner Unternehmensgruppe
   seitdem Aufbau und Leitung diverser boesner Filialen
• Durchführung von Workshops und Malreisen
• Buchautor: »Als die Farbe ins Wasser fiel« – Reiseerlebnisse eines Plein-Air-Malers
• Gründungsmitglied der Deutschen Aquarell Gesellschaft
• Leiter der Kunstfabrik Hannover
Meine Ateliers
Südfrankreich Steinfeld
 
Atelier in Südfrankreich Atelier Südfrankreich Atelier in Südfrankreich Atelier Südfrankreich Atelier Steinfeld Atelier Steinfeld Atelier Steinfeld Atelier Steinfeld
 
Weltweit
 
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Mitgliedschaften
Deutsche Aquarell Gesellschaft | German Watercolor Society DAG GWS
 
Gründungsmitglied

link www.deutsche-aquarell-gesellschaft.de

Das Ziel der DAG|GWS ist die Förderung und Unterstützung des anspruchsvollen Aquarells
 
 
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Infos für Journalisten und Presse
Kunst & Malerei
Das Atelier unter freiem Himmel – mit dem Malzeug unterwegs
Neue Bücher zeigen Reiseimpressionen und Freiluftmalerei in Aquarell
Kunst & Malerei
Von Ema Boek

Die Aquarellmalerei erlebt derzeit eine kleine Renaissance. Immer mehr Künstler wenden sich dieser anspruchsvollen Technik zu. Das moderne Aquarell steht dabei ganz im Zeichen der Reise. Als Medium und als die Kunst, Eindrücke spontan und wirkungsvoll festzuhalten, hat es sich insbesondere für den Reisenden in seiner Leichtigkeit erschlossen. Anders als beim Fotografieren prägt sich das Gemalte zudem tief in das Bewusstsein ein und verstärkt das Erlebte.

Auch der Buchmarkt trägt diesem Trend Rechnung. Innerhalb weniger Monate sind zahlreiche neue Titel erschienen, die sich insbesondere der Aquarellmalerei unter freiem Himmel widmen, und zwar auf Reisen wie auch vor der eigenen Haustür. Vom klassischen Anleitungsbuch bis zum hochwertig aufgemachten Künstlerbuch decken sie die unterschiedlichen Interessen sowohl von Anfängern ab, die erste Landschaften in Wasserfarbe bannen möchten, als auch von Fortgeschrittenen, die ihre Fertigkeiten mittels Tipps und Tricks verbessern möchten, oder von erfahrenen Aquarellisten, die sich von den Kompositionsprinzipien, der Strichführung oder dem Farb-einsatz ihrer Malerkollegen anregen lassen möchten.

„Ein gutes Aquarell muss gekonnt und zugleich leicht wirken. Es braucht viel handwerkliches Rüstzeug und Erfahrung. Doch das ist nur die Basis. Nicht zuletzt benötigt das gelungene Aquarell aber auch Mut zum Laufenlassen, zum Ausprobieren, zum Weglassen. Der Zufall spielt beim Aquarell eine große Rolle. Gerade bei der Nass-in-Nass-Malerei ist der Farbverlauf nicht kontrollierbar. Man muss das aushalten und Geduld haben“, stellt Nikolaus von der Assen fest. Als passionierter Aquarellmaler malt er das ganze Jahr über, und er malt draußen. Sein Buch „Als die Farbe ins Wasser fiel“ hat er folg- lich nach Jahreszeiten geordnet. Es ist ganz nebenbei auch eine kleine Reise durch Deutschland und einige europäische Länder. Diese Bilder zeigen, dass man nicht immer die große Reise antreten muss, um ein Motiv zu finden. Damit der Leser nachvollziehen kann, wie von der Assen arbeitet, wird jedem farbig abgedruckten Aquarell eine Schwarz-Weiß-Fotografie des zugrundeliegenden Motivs zur Seite gestellt. Persönliche Reiseimpressionen und Malerlebnisse sowie zahl- reiche Tipps und Hinweise u.a. zu Motivwahl, Komposition, Umsetzung oder Farbauftrag machen das Buch zu einer kurzweiligen, gleichwohl informativen Lektüre.

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Oldenburgische Volkszeitung; Mittwoch, 15. Februar 2012
Verlorene Orte erhalten zarte Farben
„Als die Farbe ins Wasser fiel“: Aquarellmalerei ist die Passion des Steinfelders Nikolaus von der Assen
Nikolaus von der Assen Buchbesprechung


Nikolaus von der Assen malt Aquarelle. Aus dem Hobby ist für den Steinfelder längst mehr geworden – privat wie beruflich.
Von Linda Braunschweig
Steinfeld. Ein rostiges Schiff im Trockendock, ein Schrottplatz, ein verfallenes Bauernhaus – es sind nicht die lieblichen Motive, die Nikolaus von der Assen faszinieren. Seine Aquarelle zeigen oft Gebäude und Szenen wie aus der Zeit gefallen, verlorene Orte. Dennoch wirken sie nicht düster, sondern meist freundlich, einige fast lebendig. Ein Bild sei gut, wenn es beseelt ist, sagt von der Assen. Dann spreche es den Betrachter an, selbst wenn dieser kein Kunstverständnis habe. Für den 56-jährigen Steinfelder, der seit seiner Jugend malt, ist die Kunst längst mehr als ein Hobby geworden – und das auf zweierlei Weise.

Ein Blick zurück: Eigentlich wollte von der Assen Industriedesign studieren. „Lern’ was Vernünftiges“, sagte sein Vater, Tierarzt in Steinfeld, und von der Assen hielt sich dran: Er wurde Diplom-Ingenieur der Medizintechnik. In den USA stieß er auf die damals revolutionäre Technik der Nierensteinzertrümmerung und brachte sie nach Deutschland. Das Verfahren verkaufte sich gut. Das Unternehmen ging an die Börse, von der Assen veräußerte Ende der 90er seine Anteile – und tat, was er schon immer tun wollte: Er studierte Malerei und Grafik in Essen. Sein Hobby war zur Passion geworden. Doch damit nicht genug. Von der Assen lernte den Geschäftsführer des Unternehmens Boesner kennen und startete 2003 seine zweite berufliche Karriere bei dem internationalen Anbieter von Künstlerbedarf. Heute ist er geschäftsführender Gesellschafter mehrerer Filialen. Kunst ist sein täglich Brot. Dem eigenen Schaffen – früher in Öl und Acryl, heute in Aquarell – hat der Vater dreier Kinder gerade ein persönliches i-Tüpfelchen aufgesetzt: Sein Buch „Als die Farbe ins Wasser fiel“. Darin beschreibt er auf 124 Seiten, wie seine Werke entstehen, zeigt Fotos der Motive und was daraus geworden ist. Viele Bilder stammen aus Frankreich oder Venedig, aber auch das Mühlenmuseum in Steinfeld oder der alte Bahnhof in Holdorf finden sich im Buch wieder. Der Steinfelder malt „en plein air“ – unter freiem Himmel. Nicht nur, dass diese Art der Malerei für den Unternehmer „Zufriedenheit und Glück“ ausmachen, es ergeben sich auch Begegnungen manchmal kurioser Art, wenn er mit Palette, Unterlage, Pinseln und Blatt so dasitzt. Dabei hat der Maler folgende Beobachtung gemacht: Auf dem Land fragen die Passanten ihn nach dem Motiv, in der Stadt eher nach der nächsten Toilette. „Ein Buch ist etwas, das bleibt. Und vieles wird einem erst beim Schreiben klar“, sagt von der Assen, der zugibt, die schriftstellerische Arbeit unterschätzt zu haben. Umso größer war jetzt die Freude, das eigene Werk in einer Stückzahl von 1100 unter anderem in den Regalen der Vechtaer Buchhandlungen liegen zu sehen. Das Buch sei der „nächste Schritt zum Profi-Künstler“ hat ihm ein befreundeter Maler gesagt. Aber von der Assen weiß: „Für mich ist das Passion, für meine Kunden Profession.“ Dennoch könnte er sich vorstellen, in ein paar Jahren ganz zum Künstler zu werden. Bis dahin pendelt er zwischen Hannover und Steinfeld und ist Chef von 50 Mitarbeitern. Ein erfolgreicher Geschäftsführer mit so einer zarten Leidenschaft – widerspricht sich das nicht? „Nein“, sagt von der Assen schmunzelnd. „Die Kreativität, das unkonventionelle Denken hilft auch, Probleme zu lösen.“ In beiden Bereichen brauche es Mut zum Tun und Mut zur Veränderung. „Und bei Veränderungen und Innovationen braucht man zwingend Kreativität. Und schon sind wir bei der Kunst.“
 
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