Biografische Daten
Nikolaus H. von der Assen

Portrait von Niko

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1955 Geboren in Steinfeld (Niedersachsen)
1974 Abitur (naturwissenschaftliches Gymnasium)
1976 Studium „Biomedizinische Technik“, Abschluss
1980 als Dipl.-Ing.1980 Berufliches Enagement in der Medizintechnik
1998 Verkauf des Unternehmens
1999 Studium „Freie Malerei und Graphik“an der Freien Kunstakademie Rhein Ruhr, Essen
2002 Freischaffender Maler mit Atelier in Steinfeld´, Hannover und Südfrankreich (Valbonne)
2003 Eintritt als Geschäftsführender Gesellschafterin die boesner Unternehmensgruppe (Künstlerbedarf)2010 Buchautor „Als die Farbe ins Wasser fiel“ Reiseerlebnisse eines plein air Malers (ars momentum Verlag)2010 Mitbegründer der Deutschen Aquarellgesellschaft (www.daggws.de)
2011 Gründung der Kunstfabrik Hannover (www.kunstfabrik-hannover.de)
2012 Akademieleiter, Dozent, Künstler
          Organisator von Studien- und Malreisen (u.a. Venedig, Kroatien, Frankreich)
2016 „Vagabunt-Reise“ (unterwegs mit Farbe und Pinsel, ohne Geld)
2017 Buchautor „Man muss als Künstler nicht verrückt sein“ (Eigenverlag)
2017 Intensivierung und Fokussierung auf pastose Ölmalereiund Ausstellung in Hannover
2018 Werkbuch 1 „Pastose Ölmalerei“ – 3-sprachig
2019 Vorbereitung für weitere nationale und internationale Ausstellungen
2019 Große Einzellausstellungen „Dick aufgetragen III“ und "Dich aufgetragen IV" im Kunsthaus Steinfeld
 
WARUM MALE ICH?
Nun, mein künstlerischer Antrieb ist es, die Einzigartigkeit der Natur auf dieLeinwand zu übertragen. Nicht im Sinne eines genauen Abbildes oder einer Kopie, sondern imBestreben nach einer Spiegelung des Zaubers und der Faszination der Natur.Natur ist nie langweilig und nie monochrom. Selbst im Schnee entdeckt der Maler viele unterschiedlicheGrau- und zarte Blautöne. Und welche Farbenpracht offenbart sich ihm im Frühling, woalles sprießt und mit Macht ans Licht drängt. Und dann erst der Herbst, wo sich das verfärbende Laubmit den Farben auf der Palette einen Wettstreit liefert. Starke Winde, Hitze, Kälte, Geräusche kommendazu und untermalen das Ganze, ganz besonders bei der en plein air Malerei.Für den Maler stellt sich die Frage: „Wie fange ich all das in meinem Bild ein?“ Mein Ansatz dabei ist diepastose Ölmalerei. Der einzigartige -und von keiner anderen Farbe erreichte- Glanz der Ölfarbenerzeugt in Kombination mit einem äußerst dicken Farbauftrag eine starke Tiefenwirkung. Meine Bilderwirken somit nicht nur über die reine Farbe und Farbenvielfalt, sondern auch über die Haptik, die denBetrachter mit allen Sinnen und im wahrsten Worte berühren und empfindsam machen soll.
WHY DO I PAINT?
Well, it‘s my intention and drive to convey the uniqueness of nature onto the canvas. In order to achieve this, I do not refer to an exact copy, but rather a portray of nature‘s magic and theunderlying fascinating nature itself.Thankfully, nature is never boring nor monochromatic. Even if everything is covered in snow, thepainter is nevertheless able to discover unique and diverse shades of blue and grey. In spring, especially,the painter is presented to a blaze of colours in which flwers spring and rise towards the sun.Ultimately, autumn presents itself with ist coloured leaves and is competing with the colourful colorpalette of the painter. Strong winds, heat, cold and noises contribute and beautifully accentuate thescenes, especially during en plein air painting.It is the ultimate challenge for a painter to convey all of those impressions into a single painting.Personally, I like to make use of pastose oil colour technique. In combination with multiple generouslyapplied layers of oil colours, the unique glance of those oil colours creates a beautiful depth effect andhaptic. Indeed, it is difficult o resist touching the colours on the canvas. Yes, the observer is invited toget in contact to the painting with all senses and to be part of the scenery.
Pourquoi je peins?
Oui, mon intention et moteur est de traduire inlassablement sur la toile le caractèreunique de la nature. Non dans le sens d‘une reproduction précise ou d‘une copie mais dans latransposition de l‘enchantement et de la fascination qu‘exerce la nature.La nature n‘est jamais ennuyeuse et jamais monochrome. Même dans la neige le peintre découvre denombreux tons de gris et de douces nuances de bleu. Et quelle débauche de couleurs au printemps,quand tout recommence à pousser et se bouscule avec force vers la lumière. Et ensuite vient l‘automne,quand le feuillage change de couleurs et rentre en compétition avec les couleurs posées sur la palette.Vent puissant, chaleur, froid, bruissements s‘ajoutent à cela et agrémente l‘ensemble, surtout enpeignant en plein air.Pour le peintre se pose la question suivante: „comment capter tout cela dans mon oeuvre?” Mon outilest la peinture à l‘huile en couche épaisse. L‘éclat des couleurs à l‘huile au caractère unique –et jamaisatteint par les couleurs des autres techniques- produit, en combinaison avec une application des plusgénéreuses et épaisses, un effet puissant. Les tableaux opèrent son seulement par la couleur pure etl‘infinie diersité des coloris mais par la perception haptique, qui doit toucher tous les sens del‘observateur et l‘émouvoir.
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Das Ziel der DAG|GWS ist die Förderung und Unterstützung des anspruchsvollen Aquarells
 
 
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Infos für Journalisten und Presse
Kunst & Malerei
Das Atelier unter freiem Himmel – mit dem Malzeug unterwegs
Neue Bücher zeigen Reiseimpressionen und Freiluftmalerei in Aquarell
Kunst & Malerei
Von Ema Boek

Die Aquarellmalerei erlebt derzeit eine kleine Renaissance. Immer mehr Künstler wenden sich dieser anspruchsvollen Technik zu. Das moderne Aquarell steht dabei ganz im Zeichen der Reise. Als Medium und als die Kunst, Eindrücke spontan und wirkungsvoll festzuhalten, hat es sich insbesondere für den Reisenden in seiner Leichtigkeit erschlossen. Anders als beim Fotografieren prägt sich das Gemalte zudem tief in das Bewusstsein ein und verstärkt das Erlebte.

Auch der Buchmarkt trägt diesem Trend Rechnung. Innerhalb weniger Monate sind zahlreiche neue Titel erschienen, die sich insbesondere der Aquarellmalerei unter freiem Himmel widmen, und zwar auf Reisen wie auch vor der eigenen Haustür. Vom klassischen Anleitungsbuch bis zum hochwertig aufgemachten Künstlerbuch decken sie die unterschiedlichen Interessen sowohl von Anfängern ab, die erste Landschaften in Wasserfarbe bannen möchten, als auch von Fortgeschrittenen, die ihre Fertigkeiten mittels Tipps und Tricks verbessern möchten, oder von erfahrenen Aquarellisten, die sich von den Kompositionsprinzipien, der Strichführung oder dem Farb-einsatz ihrer Malerkollegen anregen lassen möchten.

„Ein gutes Aquarell muss gekonnt und zugleich leicht wirken. Es braucht viel handwerkliches Rüstzeug und Erfahrung. Doch das ist nur die Basis. Nicht zuletzt benötigt das gelungene Aquarell aber auch Mut zum Laufenlassen, zum Ausprobieren, zum Weglassen. Der Zufall spielt beim Aquarell eine große Rolle. Gerade bei der Nass-in-Nass-Malerei ist der Farbverlauf nicht kontrollierbar. Man muss das aushalten und Geduld haben“, stellt Nikolaus von der Assen fest. Als passionierter Aquarellmaler malt er das ganze Jahr über, und er malt draußen. Sein Buch „Als die Farbe ins Wasser fiel“ hat er folg- lich nach Jahreszeiten geordnet. Es ist ganz nebenbei auch eine kleine Reise durch Deutschland und einige europäische Länder. Diese Bilder zeigen, dass man nicht immer die große Reise antreten muss, um ein Motiv zu finden. Damit der Leser nachvollziehen kann, wie von der Assen arbeitet, wird jedem farbig abgedruckten Aquarell eine Schwarz-Weiß-Fotografie des zugrundeliegenden Motivs zur Seite gestellt. Persönliche Reiseimpressionen und Malerlebnisse sowie zahl- reiche Tipps und Hinweise u.a. zu Motivwahl, Komposition, Umsetzung oder Farbauftrag machen das Buch zu einer kurzweiligen, gleichwohl informativen Lektüre.

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Oldenburgische Volkszeitung; Mittwoch, 15. Februar 2012
Verlorene Orte erhalten zarte Farben
„Als die Farbe ins Wasser fiel“: Aquarellmalerei ist die Passion des Steinfelders Nikolaus von der Assen
Nikolaus von der Assen Buchbesprechung


Nikolaus von der Assen malt Aquarelle. Aus dem Hobby ist für den Steinfelder längst mehr geworden – privat wie beruflich.
Von Linda Braunschweig
Steinfeld. Ein rostiges Schiff im Trockendock, ein Schrottplatz, ein verfallenes Bauernhaus – es sind nicht die lieblichen Motive, die Nikolaus von der Assen faszinieren. Seine Aquarelle zeigen oft Gebäude und Szenen wie aus der Zeit gefallen, verlorene Orte. Dennoch wirken sie nicht düster, sondern meist freundlich, einige fast lebendig. Ein Bild sei gut, wenn es beseelt ist, sagt von der Assen. Dann spreche es den Betrachter an, selbst wenn dieser kein Kunstverständnis habe. Für den 56-jährigen Steinfelder, der seit seiner Jugend malt, ist die Kunst längst mehr als ein Hobby geworden – und das auf zweierlei Weise.

Ein Blick zurück: Eigentlich wollte von der Assen Industriedesign studieren. „Lern’ was Vernünftiges“, sagte sein Vater, Tierarzt in Steinfeld, und von der Assen hielt sich dran: Er wurde Diplom-Ingenieur der Medizintechnik. In den USA stieß er auf die damals revolutionäre Technik der Nierensteinzertrümmerung und brachte sie nach Deutschland. Das Verfahren verkaufte sich gut. Das Unternehmen ging an die Börse, von der Assen veräußerte Ende der 90er seine Anteile – und tat, was er schon immer tun wollte: Er studierte Malerei und Grafik in Essen. Sein Hobby war zur Passion geworden. Doch damit nicht genug. Von der Assen lernte den Geschäftsführer des Unternehmens Boesner kennen und startete 2003 seine zweite berufliche Karriere bei dem internationalen Anbieter von Künstlerbedarf. Heute ist er geschäftsführender Gesellschafter mehrerer Filialen. Kunst ist sein täglich Brot. Dem eigenen Schaffen – früher in Öl und Acryl, heute in Aquarell – hat der Vater dreier Kinder gerade ein persönliches i-Tüpfelchen aufgesetzt: Sein Buch „Als die Farbe ins Wasser fiel“. Darin beschreibt er auf 124 Seiten, wie seine Werke entstehen, zeigt Fotos der Motive und was daraus geworden ist. Viele Bilder stammen aus Frankreich oder Venedig, aber auch das Mühlenmuseum in Steinfeld oder der alte Bahnhof in Holdorf finden sich im Buch wieder. Der Steinfelder malt „en plein air“ – unter freiem Himmel. Nicht nur, dass diese Art der Malerei für den Unternehmer „Zufriedenheit und Glück“ ausmachen, es ergeben sich auch Begegnungen manchmal kurioser Art, wenn er mit Palette, Unterlage, Pinseln und Blatt so dasitzt. Dabei hat der Maler folgende Beobachtung gemacht: Auf dem Land fragen die Passanten ihn nach dem Motiv, in der Stadt eher nach der nächsten Toilette. „Ein Buch ist etwas, das bleibt. Und vieles wird einem erst beim Schreiben klar“, sagt von der Assen, der zugibt, die schriftstellerische Arbeit unterschätzt zu haben. Umso größer war jetzt die Freude, das eigene Werk in einer Stückzahl von 1100 unter anderem in den Regalen der Vechtaer Buchhandlungen liegen zu sehen. Das Buch sei der „nächste Schritt zum Profi-Künstler“ hat ihm ein befreundeter Maler gesagt. Aber von der Assen weiß: „Für mich ist das Passion, für meine Kunden Profession.“ Dennoch könnte er sich vorstellen, in ein paar Jahren ganz zum Künstler zu werden. Bis dahin pendelt er zwischen Hannover und Steinfeld und ist Chef von 50 Mitarbeitern. Ein erfolgreicher Geschäftsführer mit so einer zarten Leidenschaft – widerspricht sich das nicht? „Nein“, sagt von der Assen schmunzelnd. „Die Kreativität, das unkonventionelle Denken hilft auch, Probleme zu lösen.“ In beiden Bereichen brauche es Mut zum Tun und Mut zur Veränderung. „Und bei Veränderungen und Innovationen braucht man zwingend Kreativität. Und schon sind wir bei der Kunst.“
 
 
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